So funktioniert der Tapetenrechner
Geben Sie Länge und Breite des Raums, die Wandhöhe und die Gesamtbreite von Fenstern und Türen ein. Tragen Sie Rollenmaß und Rapport vom Etikett ein. Der Rechner zeigt, wie viele Bahnen Sie brauchen, wie viele Bahnen aus einer Rolle kommen und wie viele Rollen Sie kaufen müssen.
Bei versetztem Ansatz (auf dem Etikett versetzte Pfeile) wählen Sie „Versetzter Ansatz“: Jede Bahn braucht im Schnitt einen halben Rapport mehr. Die Fläche hilft beim Kleisterbedarf.
So wird gerechnet
- Zu tapezierender Umfang = 2 × (Länge + Breite) − Breite von Fenstern und Türen.
- Bahnen = Umfang ÷ Rollenbreite, aufgerundet.
- Bahnlänge = Wandhöhe + 10 cm zum Beschneiden. Bei Rapport wird auf ganze Rapporte aufgerundet, damit das Muster an der nächsten Bahn passt.
- Bahnen pro Rolle = Rollenlänge ÷ Bahnlänge, abgerundet: Ein zu kurzer Rest reicht nicht für eine Bahn.
- Rollen = Bahnen ÷ Bahnen pro Rolle, aufgerundet.
Beispiele
- Raum 5 × 4 m, Wandhöhe 2,7 m, Tür 0,8 m und Fenster 1,4 m breit, Standardrolle 0,53 × 10,05 m ohne Rapport: 30 Bahnen, 3 pro Rolle, also 10 Rollen.
- Gleiche Tapete mit 64 cm Rapport: Bahnlänge 3,2 m, weiterhin 3 Bahnen pro Rolle – 10 Rollen.
- Mit 90 cm Rapport wird die Bahn 3,6 m lang, pro Rolle passen nur noch 2 Bahnen – 15 Rollen.
- Breite Vliestapete 1,06 × 10,05 m ohne Rapport: 15 Bahnen, 5 Rollen.
Häufige Fragen
Was ist der Rapport? Der Abstand, in dem sich das Muster in der Höhe wiederholt. Er steht in Zentimetern auf dem Etikett. Bei Unitapeten und Tapeten „ohne Ansatz“ ist er 0.
Werden Fenster ganz abgezogen? Abgezogen wird nur ihre Breite. Die Stücke über und unter Fenstern sowie über Türen werden meist aus Resten tapeziert.
Eine Rolle Reserve kaufen? Bei aufwendigem Muster oder schiefen Wänden ja – Rollen aus einer anderen Charge können im Farbton abweichen.
Zum Streichen gibt es den Farbrechner.