So funktioniert der Rechner
Geben Sie die Fixkosten für den Zeitraum (Miete, Gehälter, Abos), den Preis pro Stück und die variablen Kosten pro Stück (Material, Gebühren, Versand) ein. Sie sehen, wie viele Einheiten Sie verkaufen müssen und welcher Umsatz die Gewinnschwelle erreicht.
Soll nicht nur die Gewinnschwelle, sondern ein Gewinn erreicht werden, tragen Sie den gewünschten Gewinn ein: Sie sehen die nötige Menge – (Fixkosten + Gewinn) ÷ Deckungsbeitrag pro Stück. Bei 0 ist das die Break-even-Menge. Im Diagramm schneiden sich Umsatz- und Kostenlinie im Break-even-Punkt; rechts davon beginnt die Gewinnzone.
Formeln
- Deckungsbeitrag pro Stück = Preis − variable Kosten.
- Break-even-Menge = Fixkosten ÷ Deckungsbeitrag pro Stück (aufgerundet).
- Break-even-Umsatz = Menge × Preis.
- Deckungsbeitragsquote = Deckungsbeitrag ÷ Preis × 100 %.
Beispiel
Fixkosten von 10.000 € im Monat, Preis 50 €, variable Kosten 30 € pro Stück. Der Deckungsbeitrag beträgt 20 € (40 % des Preises), die Gewinnschwelle liegt bei 500 Stück bzw. 25.000 € Umsatz im Monat. Jedes weitere Stück bringt 20 € Gewinn vor Steuern.
Häufige Fragen
Was, wenn der Preis die variablen Kosten nicht übersteigt? Dann erhöht jeder Verkauf den Verlust, eine Gewinnschwelle gibt es nicht – der Rechner meldet einen Fehler.
Wie senke ich die Gewinnschwelle? Preis erhöhen oder variable bzw. fixe Kosten senken. Wie Preis und Kosten zusammenhängen, zeigen der Aufschlagsrechner und der Margenrechner.
Ist die Mehrwertsteuer enthalten? Nein. Rechnen Sie mit Nettopreisen und Nettokosten.
Das Modell ist vereinfacht: Es geht von einem einheitlichen Preis und mengenunabhängigen Fixkosten aus.