So funktioniert der Rechner
Geben Sie die Restschuld Ihres aktuellen Kredits, den Sollzins und die Restlaufzeit ein, dann den neuen Zins, die neue Laufzeit und die Kosten der Umschuldung (Grundbuch, Notar, Vorfälligkeitsentschädigung). Sie sehen beide Raten, die Nettoersparnis über die gesamte Laufzeit und nach wie vielen Monaten sich die Kosten amortisieren.
Die Tabelle unter dem Ergebnis stellt beide Kredite gegenüber: Rate, Laufzeit, Zinsen, Kosten und die Gesamtsumme. Bei längerer Laufzeit kann die Rate sinken und die Gesamtsumme steigen – dann zeigt der Rechner, dass sich die Kosten nie amortisieren.
So wird gerechnet
- Monatliche Ersparnis = alte Rate − neue Rate.
- Nettoersparnis = Restzinsen des alten Kredits − Zinsen des neuen − Umschuldungskosten.
- Amortisation = Kosten ÷ monatliche Ersparnis (aufgerundet).
Beide Kredite werden als Annuitätendarlehen mit festem Zins gerechnet.
Beispiel
Restschuld 200.000 € zu 4,5 % mit 20 Jahren (240 Monate) Restlaufzeit, Rate 1.265,30 €. Eine Umschuldung auf 3,5 % bei gleicher Laufzeit kostet 2.000 €. Die neue Rate beträgt 1.159,92 € – 105,38 € weniger im Monat. Die Kosten sind nach 19 Monaten wieder drin, die Nettoersparnis liegt bei 23.290,97 €.
Häufige Fragen
Wann kann ich eine Baufinanzierung umschulden? In der Regel zum Ende der Zinsbindung oder nach 10 Jahren mit Kündigungsrecht nach § 489 BGB. Davor fällt meist eine Vorfälligkeitsentschädigung an – tragen Sie sie als Kosten ein.
Was ist mit einem Forward-Darlehen? Es sichert den Zins für eine spätere Anschlussfinanzierung, oft gegen einen Zinsaufschlag. Rechnen Sie mit diesem Zins als neuem Zins.
Die Berechnung ist ein Richtwert und keine Finanzberatung. Den vollständigen Tilgungsplan zeigt der Baufinanzierungsrechner; als Alternative prüfen Sie den Sondertilgungsrechner.